....Wie alles Begann..

Der Motorsport begann 1988..

Der Motorsport hatte es uns Wangener schon sehr früh angetan. Schon vor meinem 18. Geburtstag modifizierte ich mit meinem Bruder einen Opel Kadett B, um mit diesem dann nach meinem 18. Geburtstag an diversen Stock- Car Rennen teil zu nehmen. Aber nach einigen Jahren des beinharten Motorsports beim Stock-Car Rennen wurde ich auf den Automobilslalom aufmerksam. Ich trat in den WAC- Lindenberg ein bei welchem die interne Clubmeisterschaft auch über Läufe an Berg- und Rundstreckenrennen verfügte. Beim WAC nahm ich dann mehrere Jahre mit meinem Kadett C an diversen Rennen teil, nur reichte es leider nie für Spitzenplatzierungen aus, da die Technik entsprechend Seriennah war. Und in diesem Augenblich bekam ich von einem Vereinskameraden die Nachricht, daß ein Rennfahrer seinen rennfertigen Gruppe F Wagen verkaufen wolle welche schon über jene Technik verfügte, welche ich als Mindestmaß definieren würde.

Hierbei handelte es sich um mein aktuelles C-Coupe. Doch damals noch als angemeldetes Straßenauto mit einem 2 ltr. 8- Ventil- Motor und 45er Webervergasern, welcher 180 Ps leistete. Das Getriebe war ein 5- Gang ZF welches die kraft an die 40% gesperrte 4,22er Hinterachse weiter gab. Diese Chance lies ich mir natürlcih nicht eintgehen und schlug bei dieser Offerte zu.

Winter 1998 / 1999....

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Wurde die Karosserie verbreitert um von 8" Slicks auf 9" Slicks wechseln zu können. Ich unternahm dann noch mal die änderung auf 10" Slicks vor, was aber recht schnell wieder zurück gerüstet wurde. Der Kadett hate derart Gripp daß das Auto nicht mehr kontrolliert driftete sondern sich aufstellte und zu überschlagen drohte. Auch das Fahrwerk wurde nun nochmals angegangen, das Koni- Fahrwerk musste einem voll einstellbaren Fahrwerk aus dem Hause KW weichen.

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So fuhr ich wieder einige Rennen bis ich wieder an Leistungsgrenze stieß, welche ich nicht überwinden konnte. Der Motor hatte einfach zu wenig potenzial um Spitzenplätze herausfahren zu könne. Ich stand immer weniger bei der Clubmeisterschaft auf den Podiumsplätzen, so entschied ich mich meinen Kadett auf 16- Ventiltechnik um zu bauen. Ich verbaute einen 2. lit. 16V mit A400 Zylinderkopf, welcher von mir noch weiter modifiziert wurde. Dieser leistete dann 240 PS was für einige Siege beim Allgäu- Bodensee- Pokal und Schwäbisch- Alb- Pokal und 4 Gesamtsiege in der Clubmeisterschaft reichte.

2007....

Leider reichte es aber trotzdem nicht, die großen Rennen der Gruppe H für mich zu entscheiden, das Problem lag einfach daran daß der Kadett C Coupe ein Gruppe F Auto war und mit seinen 960 Kg viel zu schwer war. Ich brachte dann den Kadett allmählich auf den Stand eines Gruppe H Autos. Ich verbaute Türen, Front und Heckklappe, Kotflügel u. Amaturenbrett aus Kohlefaser um das Gewicht unter die 900 Kg drücken zu können.

Ein weiteres Problem war die vom Vorbesitzer installierte Vorderachskonstruktion, diese war viel zu schwer und wurde von mir weiter Gewichtsoptimiert. Durch diese Modifikation erreichte ich dann die 846 Kg welche die Wettbewerbsfähigkeit nochmals steigerte.

.... Wegen mehreren Motorproblemen, wechselte ich dann zu einem anderen Motorentuner zu der Firma Claus. Böhm Motorsport, wo ich endlich seit langem wieder die Saison durchfahren konnte ohne Probleme.

Hier möchte ich mich herzlich bedanken welche nicht nur die nötige Leistung zur Verfügung stellte, der Motor läuft nun mit einer solchen Zuverlässigkeit wie man sie sich nur erträumen kann. Mit 278 Prüfstands- PS ist er auf Standhaftigkeit gebaut, natürlcih hätte die Firma Böhm noch weitere PS gefunden, leider dann aber auf die Kosten der Standhaftigkeit.

 

Als großen Unterschied zu den leistungsstärkeren (auch Motorseitig ) Wagen in der Gruppe H möchte ich noch erklären daß ich über kein sequenzielles 6- Gang- Getriebe und 15" Fahrwerk verfüge wie viele Mitstreiter. Dies versuche ich duch absolutes Einhalten der Ideallinie zu kompensieren.

 

2011....

Von 2010 auf 2011 startete ich einen komplett Umbau. Der Kadett wurde dann fast vollständig zerlegt um weitere Modifikationen vor zu nehmen. Das Fahrwerk wurde grundlegend geändert von 13" auf 15". Der Kadett C Coupeerhielt für die 15" neue Verbreiterungen. Und so schaut er heute aus...

 

Ende 2015 auf 2016 wurde das Gewicht von meinem Rennfahrzueg durch die Reglemo- Änderung nicht verbessert sondern verschlechtert, dass heißt das Auto war nach dem Reglemo 60 Kg zu schwer, ich fand keine richtige Möglichkeit mein Auto daran anzupassen. Somit hieß es den Standfesten 2. Liter Motor zu verkaufen um auf einen 2,4 Liter Motor aufzurüsten. Duch die Hubraumvergrößerung durfte ich wieder schwerer sein und Gewicht und Motor passten wieder, damit ich in der über 2000ccm Klasse teilnehmen konnte. Somit wurde gleich auch die Gelegenheit genutzt ein Sequentielles 6- Gang getriebe mit einzubauen.  Somit wurde dann alles zusammen abgestimmt.

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© Alissa Göser